FC Bayern München: Kommt Papiss Demba Cisse vom SC Freiburg bereits im Winter?

FC Bayern MünchenIvica Olic ist derzeit beim FC Bayern München mit seiner Rolle als Ersatzspieler unzufrieden. Um bei der EM 2012 für Kroaten als Stammspieler auflaufen zu können, muss er auch im Verein dauerhaft eingesetzt werden. Doch ein Vorbeikommen an Mario Gomez scheint derzeit unmöglich. Daher spricht der Angreifer seit Wochen von Abschied.

Vielleicht auch aus diesem Grund intensiviert man beim FC Bayern die Suche nach einem Stürmer. Wie das Fachmagazin „kicker“ berichtet, sollen die Verantwortlichen des Vereins erneut über eine Verpflichtung von Papiss Demba Cisse vom SC Freiburg diskutiert haben. Dabei ist man zu dem Schluss gekommen, mit den Breisgauern in Kontakt zu treten. Der senegalesische Torjäger steht hier noch bis 2014 unter Vertrag, kann den Klub wohl aber für eine zweistellige Millionensumme verlassen. Nach Informationen des „kicker“ liegt diese bei rund 12 Millionen Euro. Das Blatt berichtet weiter, dass ein Wechsel im Winter nicht ausgeschlossen sei. Allerdings bleibt abzuwarten, ob Cisse überhaupt zum FC Bayern kommen möchte. Denn hier würde er mit Gomez konkurrieren und die Chance auf einen Stammplatz wäre nicht gerade groß. Zudem würde auch für den FC Bayern ein Wechsel im Winter wenig Sinn machen, denn Cisse wird im Januar beim Afrika-Cup weilen und dem deutschen Rekordmeister eine Weile fehlen.

Indes stolpert der FC Bayern in der Liga in eine Krise. Gegen den FSV Mainz 05 verlor die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes am Ende verdient mit 2:3. Sportdirektor Christian Nerlinger fand nach der Partie harte Worte: „Wir haben in der Bundesliga einen negativen Trend. Von den letzten fünf Spielen haben wir drei verloren. Das macht sich dann auch am Tabellenstand bemerkbar. Es läuft nicht mehr so, wie es teilweise gelaufen ist. Nun müsse die Mannschaft gewisse Grundelemente abrufen: Die notwendige Aggressivität, die Kompaktheit, das Verhindern von Chancen. Das ist uns heute vor allem in der ersten Halbzeit in keinster Weise gelungen.“

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 28. November
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