FC Bayern München stellt Scouting in Südamerika ein

FC Bayern MünchenDer FC Bayern München hatte in den letzten Jahren kein gutes Händchen, wenn es darum ging, einen talentierten Spieler aus Südamerika nach Deutschland zu holen. Nach zahlreichen Flops hat der deutsche Rekordmeister nun sein Scouting in Südamerika eingestellt.

Weder Julio dos Santos aus Paraguay, noch José Ernesto Sosa aus Argentinien oder Breno aus Brasilien haben den großen Durchbruch geschafft. Während man bei Breno hofft, dass dies noch passieren wird, sind die anderen Profis schon wieder Geschichte und mussten den Verein verlassen.

Dass man sich aus Südamerika zurückziehen wird, bestätigt Karl-Heinz Rummenigge nun in einem Interview mit der „Sport Bild“. „Wir werden keinen jungen Spieler aus Südamerika mehr holen, das hat keinen Sinn“, sagte der Vorstandsboss dem Fachblatt. Man möchte in Zukunft lieber auf dem heimischen Markt scouten, verspricht sich davon einen größeren Erfolg. Rummenigge hält fest: „Darauf liegt das Hauptaugenmerk – und dafür weniger auf anderen Ländern oder gar Kontinenten.“ Deutschland hat derzeit eine Vielzahl von Talenten, da wartet eine Menge Arbeit auf die Scouting-Abteilung des FC Bayern.

Zuletzt sind dem FC Bayern Talente wie Mario Götze, Moritz Leitner, Sven Bender (alle beim BVB) und dessen Zwillingsbruder Lars Bender (Bayer 04 Leverkusen) durch die Lappen gegangen. Zudem wird man sich immer noch ärgern, dass man Mats Hummels zu Borussia Dortmund hat ziehen lassen. Dass dies nicht noch einmal passiert, scheint man jetzt einen Strategiewechsel zu vollziehen. Angesichts der zahlreichen Talente, die es hierzulande gibt, keine unlogische Entscheidung.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 08. Dezember
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