FC Bayern München: Uli Hoeneß räumt mit Gerüchten um Mario Götze und Marco Reus auf

FC Bayern MünchenSeit Wochen wird über einen Wechsel von Marco Reus von Borussia Mönchengladbach und Mario Götze von Borussia Dortmund zum FC Bayern München spekuliert. Immer wieder wurde die Aussagen des deutschen Rekordmeisters so ausgelegt, dass man die Spieler schon bald verpflichten möchte.

Mit diesen Gerüchten hat nun Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, aufgeräumt. „Wir müssen alle etwas ruhiger werden und gelassener darüber diskutieren. Es wird sehr viel Unfaires geschrieben. Wenn ich sage, dass Mario Götze ein guter Spieler ist, dann heißt das nicht, dass er in der nächsten Saison beim FC Bayern spielt“, so Hoeneß im „Aktuellen Sportstudio“. „Das gilt auch für Marco Reus. Soll ich sagen, dass diese Spieler nichts können? Man muss sie loben, aber da kann man nicht gleich Vertragsgespräche daraus stricken. Diese Spieler haben alle Verträge. Der Spieler muss sich auch wohl fühlen und Marco Reus wurde noch gar nicht gefragt.“

Auch zum Thema Arjen Robben bekräftigte der Bayern-Präsident noch einmal seine Aussagen: „Ich rege mich in der Sache Robben darüber auf, dass wir vor einem Jahr auf Robben reduziert wurden. Entweder ist er für den FC Bayern wichtig oder unwichtig. Eine Mannschaft, wie den FC Bayern, der auf drei Hochzeiten tanzt, braucht 18-20 Spieler auf hohem Niveau.“

Am vergangenen Wochenende verlor der FC Bayern 0:1 in der heimischen Allianz Arena gegen Borussia Dortmund. Nach dem gestrigen Sieg des BVB im Derby gegen den FC Schalke 04 (2:0) führt die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp nun die Tabelle an. Hoeneß sieht den BVB daher als größten Konkurrenten. „Dortmund ist der größte Konkurrent. Sie haben am Anfang Schwächen gezeigt, sind aber wieder da. Sie werden wieder ein absoluter Konkurrent sein. Außerdem habe ich nicht nur seit Freitag das Gefühl, dass Borussia Mönchengladbach unglaublich gefestigt ist. Lucien Favre macht scheinbar einen tollen Job und der junge Bursche Max Eberl wohl auch.“

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 27. November
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