FC Bayern München: Kommt Lucas Barrios von Borussia Dortmund?

FC Bayern MünchenBeim FC Bayern München kann man aktuell mit der Situation nicht zufrieden sein. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes hat bereits sieben Punkte Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund. Damit droht man im zweiten Jahr in Folge in der Liga ohne Titel zu bleiben. Daher scheinen die Planungen für den kommenden Sommer auf Hochtouren zu laufen.

Ein Problem der Münchner ist, dass man hinter Angreifer Mario Gomez keine echte Alternative hat. Ivica Olic ist mittlerweile in die Jahre gekommen, Nils Petersen konnte seine Klasse noch nicht unter Beweis stellen. Wie nun die „Sport Bild“ berichtet, schielt der deutsche Rekordmeister daher auf Lucas Barrios von Borussia Dortmund. Der Argentinier ist beim BVB über seine Reservistenrolle unzufrieden, wollte eigentlich schon im Winter weg.

In der Vorsaison trug Barrios mit seinen 16 Treffern maßgeblich zum Erfolg der Borussen bei. Doch nach einer langen Verletzung fand er sich zuletzt auf der Bank wieder, da Robert Lewandowski in seiner Abwesenheit zur absoluten Hochform aufgelaufen ist. Auch an dem Polen sollen die Bayern interessiert gewesen sein, doch Lewandowski wird wohl beim BVB bleiben.

Indes macht die „Bild“-Zeitung die Diskussion um die Zukunft von Jupp Heynckes auf. Demnach stehen seine Chancen schlecht, auch im nächsten Jahr Trainer des FC Bayern zu sein, wenn in dieser Spielzeit keine Titel eingefahren werden können. Als Nachfolger habe man beim deutschen Rekordmeister Lucien Favre und Mirko Slomka auf dem Zettel. Während Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge den Gladbacher Coach bevorzugen soll, sei Präsident Uli Hoeneß ein großer Fan von Slomkas Arbeit bei Hannover 96.

Diese Gerüchte wollte der FC Bayern aber nicht auf sich sitzen lassen, erklärte via Pressemitteilung: „Die Verantwortlichen des FC Bayern München verurteilen diese ungeheuerlichen Medien-Spekulationen, die auf keinerlei Fakten basieren, aufs Schärfste.“ Demnach verwahre man sich gegen einen derartigen „Gerüchte-Journalismus“ und werde künftig dagegen vorgehen. Zudem teilte man mit, dass man vollstes Vertrauen in Heynckes und seine Arbeit habe.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 07. März
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