FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß wischt Gerüchte um Markus Babbel vom Tisch

FC Bayern MünchenSeit Monaten kann sich Markus Babbel nicht dazu durchringen, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei Hertha BSC Berlin zu verlängern. Am gestrigen Montag spekulierten viele Medien über den Grund: Ein Engagement beim FC Bayern München solle der Anlass für das Zögern sein!

Doch daran scheint nichts dran zu sein. „Das ist totaler Blödsinn. An diesen Gerüchten ist nichts dran. Jupp Heynckes hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2013. Kein Mensch bei uns denkt an irgendetwas anderes“, sagte Uli Hoeneß gegenüber der „Bild“-Zeitung. Zahlreiche Medien hatten darüber spekuliert, dass Babbel das Traineramt übernehme werde, Heynckes könnte als Sportdirektor fungieren. Ein möglicher Grund für die zurückhaltende Art von Babbel könnte auch ein Job in England sein, wo der Ex-Bayer lange kickte. Dass er Trainer des FC Bayern in naher Zukunft wird, scheint wohl endgültig vom Tisch zu sein.

Indes nimmt Hoeneß Arjen Robben nach der Partie am Samstag gegen de SV Werder Bremen in Schutz. „Arjen muss immer mal wieder das Eins-gegen-eins suchen. Wenn Arjen seine Spielweise ändern sollte, kannst du ihn verbrennen“, so der Bayern-Präsident gegenüber der Zeitung. „Er kann in den letzten zehn Minuten immer ein Spiel entscheiden –durch einen Schuss in den Winkel, ein starkes Dribbling oder einen sicher verwandelten Elfmeter. Wir brauchen ihn!“ Robben war von vielen Medien nicht nur wegen seines Solo-Jubels, sondern auch wegen des zweiten Elfmeters kritisiert worden, den eigentlich Mario Gomez schießen wollte. Der Niederländer nahm ihm aber den Ball aus der Hand und verwandelte selbst zum 4:1.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 06. Dezember
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