FC Schalke 04 entlässt Felix Magath, Felix Magath kündigt auf Schalke

Es hat sich bis Mittwoch dieser Woche hingezogen, doch dann war die bis vor kurzem so perfekte Zusammenarbeit von Felix Magath und Schalke 04 plötzlich ganz schnell vorbei. Von guten Gründen, von richtungsändernden Ereignissen sprach zuletzt immer öfter der Schalke-Boss Clemens Tönnies, doch was denn genau so schlimmes in Gelsenkirchen passiert ist, darauf wollte der Sportfunktionär nicht eingehen. Noch nicht.

Sehr schnell und auch etwas überraschend ging diese kleine Revolution bei den Königsblauen über die Bühne, betrachtet man doch die größtenteils glänzenden sportlichen Resultate in dieser Saison, denn neben dem DFB-Finale stehen die Schalker als einzige deutsche Mannschaft unter den letzten 8 Teams in der Königsklasse. Mehrmals hatte Felix Magath an einen Umbruch des Kaders erinnert, den die Schalke-Bosse von ihm erwarten, und einen 4-Jahres-Plan, den Magath sich als Zielgerade bis zum Erreichen der deutschen Meisterschaft vornahm. Sportlich, so scheint es, habe niemand etwas dem 57-Jährigen vorwerfen können, so akribisch und unermüdlich habe Magath doch jeden Tag seine Arbeit in Gelsenkirchen geführt.

Felix Magath gilt neben seiner knallharten Trainingsgestaltung auch als sehr eigenwillig in der Menschenführung, wo er als Trainer, Manager und Vorstand bei den Königsblauen intensiv gebunden war. Insider sprechen sogar von gravierenden Mängeln, von persönlichen Differenzen zwischen Magath und Umfeld, selbst der Mannschaftsrat um Kapitän und Nationaltorwart Manuel Neuer habe sich mehrmals an den Vorstand wegen Magath gewandt.

Noch am selben Tag der Entlassung reagierte Felix Magath auf seine Entlassung, er kündigte seinen noch bis 2013 laufenden und jährlich mit 12 Millionen datierten Vertrag mit sofortiger Wirkung. Dieser Umstand bestätigt das längst geahnte: ein Ende des Chaos auf Schalke ist noch lange nicht in Sicht…

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veröffentlicht von Arthur Brühl am 17. März
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