FC Schalke 04 wartet auf Antwort von Angreifer Raúl

FC Schalke 04Auf Schalke rätseln derzeit die Fans, wie es in der nächsten Saison mit Raúl weitergeht: Bleibt der Spanier oder kehrt er den Knappen am Saisonende den Rücken. Schalke 04 möchte den am Ende der Spielzeit auslaufenden Vertrag mit dem Angreifer gerne verlängern, allerdings hat man offenbar andere Vorstellungen über die Vertragslaufzeit als der Spieler.

Am Sonntag gewann der FC Schalke 04 3:1 gegen den Hamburger SV. Nach der Partie sagte S04-Boss Clemens Tönnies in Sachen Raúl gegenüber dem Bezahlsender „Sky“: „Wir haben Raúl ein gutes Angebot für ein Jahr gemacht“. Auf Schalke müsse man sich nun in Geduld üben, denn „die Entscheidung liegt jetzt bei ihm“, so Tönnies weiter. Schalkes Boss verriet zudem, dass es im Januar Gespräche zwischen Manager Horst Heldt und Raúls Berater Gines Carvaja gegeben habe.

Zuletzt wurde immer wieder darüber berichtet, dass Raúl gerne für zwei Jahre verlängern würde. Doch Schalke scheint sich nicht sicher zu sein, ob der Spanier noch einmal zwei Jahre den höchsten Ansprüchen genügen kann und favorisiert einer Verlängerung um ein Jahr. Zudem soll dem Spanier ein Abschiedsspiel angeboten worden sein. Tönnies sagte weiter, dass man trotz unterschiedlicher Zukunftsplanungen ein gutes Verhältnis zum Spanier habe: „Wir sind in gutem Kontakt mit Raúl und seinem Berater. Daher gehe ich davon aus, dass wir in nächster Zeit etwas von ihnen hören.“

In seiner ersten Saison auf Schalke war Raúl ein echter Gewinn für Mannschaft und Verein. Auch wenn der Angreifer in der zweiten Spielzeit fleißig Tore schießt, wirft man Raúl immer wieder vor, dass er in wichtigen Spielen untertauche und zudem zuweilen lustlos wirke. Gegen diese Gerüchte sprechen seine 11 Tore, die er bereits erzielt hat. Allerdings ist es in der Tat fraglich, ob Raúl in seinem Alter (wird im Sommer 35) dieses Niveau noch lange halten kann.

PS: Kennst du schon unseren kostenlosen Newsletter? »Hier« kannst du unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

veröffentlicht von Alexander Hirsch am 12. März
Diesen Artikel empfehlen:
 
Kommentieren via Facebook neu