Franck Ribéry: Liebeserklärung an den FC Bayern

Franck Ribéry gilt als ein herausragender Spaß-Fußballer, der vor allem dann seine Top-Leistung abrufen kann, wenn er seine Freiheiten hat und die volle Rückendeckung des Trainers spürt. Jupp Heynckes ist es in dieser Spielzeit gelungen, aus dem Franzosen einen noch besseren Fußballer zu machen. Der französische Nationalspieler hat seinem Klub nach einer erneut überragenden Leistung gegen Eintracht Frankfurt eine schöne Liebeserklärung gemacht.

Ribéry wurde von einem Journalisten gefragt, ob seine starke Form mit dem wieder positiven Standing in der Nationalmannschaft zu tun hat. Der 29-Jährige antwortete nach Angaben der „Abendzeitung“: „Es ist sehr gut für mich, dass in der Nationalmannschaft wieder alles ok und die Resonanz der Fans wieder positiv ist. Aber ich bin seit sechs Jahren bei Bayern. Hier ist es immer gut, hier bin ich glücklich und hier macht es Spaß. Das ist für mich wichtiger als die Nationalmannschaft.“ Das dürfte den französischen Fans nicht ganz so gefallen haben, denn seit der WM 2010, Ribéry galt als einer der Rädelsführer beim Aufstand gegen den damaligen Coach Raimond Domenech, wird er mit kritischen Augen betrachtet. Doch das scheint dem Instinktfußballer egal zu sein, denn in schweren Zeiten konnte er sich vor allem auf eines Verlassen: Die Rückendeckung des FC Bayern – allen voran durch Uli Hoeneß. Das betraf nicht nur die Probleme mit der Nationalmannschaft, sondern auch die im privaten Bereich.

Ärger mit van Gaal

Auch in der Amtszeit von Louis van Gaal in München hatte es Ribéry nicht leicht, der Niederländer versuchte mitunter aus dem Flügelspieler einen Spielmacher zu machen, was im Verein, außer van Gaal, wohl niemand so richtig verstanden hat. Doch diese Zeiten sind vorbei, mit Heynckes scheint Ribéry den richtigen Trainer für sich gefunden zu haben.

Bis 2015 Vertrag

Der Vertrag des Tempo-Dripplers läuft noch bis 2015, dann ist Ribéry 32 Jahre alt. Sollte er seine Form nur halbwegs konservieren können, scheint einem Karriereende in München nicht viel im Wege zu stehen.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 11. November
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