Mega-Angebot von PSG lockt Franck Ribéry nicht vom FC Bayern München weg

Franck Ribéry spielt derzeit wohl seine beste Saison im Trikot des FC Bayern München. Der kleine Superdribbler hat bereits fünf Tore selbst erzielt, bereitete zudem acht weitere vor. Auch ihm ist es zu verdanken, dass der deutsche Rekordmeister derzeit mit zehn Punkten Vorsprung auf Platz zwei die Tabelle anführt.

In seiner Heimat Frankreich sorgt derzeit vor allem Paris St. Germain für Aufsehen. Die Klubbosse reisen durch die ganze Welt und kaufen einen Top-Star nach dem anderen. Aktuellstes Beispiel ist Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva. Für Ribéry kommt aber ein Abschied aus München nicht in Frage.

„Dann müssten sie mindestens 20 Millionen Jahres-Gehalt bieten – netto (lacht laut). Ein Scherz! Im Ernst: In Paris entwickelt sich ein neues Projekt, sie haben sehr viel vor dort. Aber: Ich bitte Sie – Paris St. Germain ist doch nicht der FC Bayern“, sagt der 29-Jährige im Interview mit der „Bild“-Zeitung. „Mein Vertrag läuft bis 2015, und ich will hier nicht mehr weg. Ich wurde noch nirgendwo so sehr geliebt!“ Vor allem die Ribéry-Ribéry-Ribéry Rufe, die mittlerweile bei jedem Spiel skandiert werden, sind es, die dem Franzosen ein „schönes Gefühl“ geben. Am Ende des Tages spiele er für die Fans und für „Karl-Heinz Rummenigge und für Uli Hoeneß“.

Ribéry sicher: Bayern wird zu 100 Prozent Meister

In den letzten beiden Jahren schrammten die Münchner jedes Mal nur knapp an einem Titel vorbei. Vor allem in der vergangenen Saison hatte man gleich drei mal die Möglichkeit auf einen Titel, etwas Zählbares sprang dabei nicht heraus. Das wird sich aber in diesem Jahr ändern, da ist sich Ribéry sicher: „Ich bin 100 Prozent überzeugt, dass wir Meister werden“, bot er dem Fragesteller sogar eine Wette an. Trotzdem ist sich das Mittelfeld-Ass bewusst, dass man es nicht schleifen lassen darf.

Zu frisch sind noch die Erinnerungen an die vergangene Saison. Damals verspielte der deutsche Rekordmeister einen Acht-Punkte-Vorsprung auf den späteren Meister Borussia Dortmund. „Ich bin sicher, dass wir daraus gelernt haben“, macht Ribéry den Fans Mut. „Wir wollen Samstag gegen den Meister gewinnen. Dann haben wir eine gute Grundlage für nächstes Jahr. Nicht mehr – auch nicht weniger.“

Klopp kann wieder auf Götze, Gündogan und Hummels zurückgreifen

Auch wenn BVB-Coach Jürgen Klopp vor der Partie noch einmal klarstellte, dass die Münchner derzeit in einen anderen Liga spielen, werde man „mal da hin fahren“. Kampflos wird man die Punkte sicherlich nicht in der Allianz Arena lassen, zumal die bisherige Saison zeigte, dass der BVB bei den Top-Spielen immer zu 100 Prozent auf den Punkt fit ist. Wer in Madrid ein 2:2 erkämpft, der kann auch in München was mitnehmen. Zumal Klopp wieder auf die zuletzt angeschlagenen Mario Götze, Ilkay Gündogan und Mats Hummels zurückgreifen kann. „Ich hoffe, bis dahin sind alle wieder in der Spur“, sagt Klopp auf der Homepage der Borussen.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 30. November
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