Frankfurt-Trainer Armin Veh trifft sich mit de Camargo

Vergangene Woche hatten wir an anderer Stelle bereits über das Interesse von Eintracht Frankfurt an Igor de Camargo berichtet. Nun kam es bereits zu einem Treffen zwischen dem belgischen Stürmer und Eintracht-Trainer Armin Veh.

Spätestens seit dem Beginn der Rückrunde spielen Sportdirektor Max Eberl und VfL-Coach Lucien Favre mit offenen Karten. Die Dienste von Stürmer Igor de Camargo werden in Gladbach nicht länger benötigt – der 29-Jährige erhält im Falle eines marktüblichen Angebotes die Freigabe. In der vergangenen Woche wurde bereits das vage Interesse der Frankfurter Eintracht bekannt. Dort gilt der belgische Nationalstürmer als Alternative zum bisherigen Wunschspieler Srdjan Lakic vom VfL Wolfsburg. Dessen beinahe schon perfekter Transfer an den Riederwald ist in weite Ferne gerückt.

Lakic zu teuer – de Camargo im Rahmen des Möglichen

„Aufgrund der unterschiedlichen Strukturen ist es für uns kaum möglich, einen Spieler aus Wolfsburg zu holen“, sagte Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen der Frankfurter Rundschau. Heißt: Der 29-Jähige dürfte für den Verein aus der Mainmetropole am langen Ende vor allem in puncto Gehalt nicht erschwinglich sein.

Etwas anders soll sich dies bei Igor de Camargo gestalten. Seit Bekanntwerden einer möglichen Freigabe steht der Belgier ganz oben auf der Agenda der Hessen. Sowohl das Gehalt als auch eine mögliche Ablösesumme könnte die Eintracht wohl stemmen. Und so traf sich Frankfurt-Coach Armin Veh laut Informationen der FR bereits am Sonntag mit de Camargo und dessen Berater Paul Stefani zu ersten Sondierungsgesprächen.

Gespräche könnten sich hinziehen

Allzu schnell dürfte der Transfer allerdings nicht über die Bühne gehen. Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner gilt als resoluter Verhandlungspartner, der in schwierigen Gesprächen aus den gegeben finanziellen Mitteln am Riederwald das absolute Maximum herausholt. In Mönchengladbach will man den einstigen Relegationshelden allerdings nicht unter Wert verkaufen. Gut möglich also, das sich die Verhandlungen bezüglich Igor de Camargo noch bis zum Ende des Winter-Transferfensters hinziehen werden.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 21. Januar
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