Günther Netzer kritisiert Bastian Schweinsteiger: Form von 2010 noch nicht erreicht

Eigentlich könnte man beim FC Bayern München mit der aktuellen Situation mehr als nur zufrieden sein: Die Liga führt man mit neun Punkten Vorsprung an, im DFB-Pokal ist man auch immer noch dabei und in der Champions League hatte man mit einem 1:1 in Valencia das Weiterkommen gesichert. Wären da nicht immer wieder die Störfeuer, die mal von den Verantwortlichen, mal von „Experten“ gelegt werden.

In seiner wöchentlichen BamS-Kolumne schreibt nun zum Beispiel Günther Netzer über Bastian Schweinsteiger: „Nicht zufriedenstellend sind die Leistungen von Bastian Schweinsteiger, sie entsprechen nicht seiner Position, seiner Wichtigkeit und seinem Ansehen. Er läuft seinen Möglichkeiten und seiner Form von 2010 hinterher.“ In der Tat hatte Schweinsteiger zu Beginn der Spielzeit ein paar Probleme, doch in den letzten Wochen spielte er immer stärker auf, ist mittlerweile wieder der gewohnte Lenker und Denker der Mannschaft. Den Mittelfeldspieler selbst interessieren Kritiken an seiner Person nicht. „Eigentlich ist mir egal, was die Leute über mich sagen“, so Bayerns Nummer 31 in der WamS. „Diejenigen, die da urteilen, kennen mich doch gar nicht. Man sollte sich mit Trainern oder Spielern unterhalten, unter denen ich gespielt habe.“

Auch Franz Beckenbauer kritisiert Schweinsteiger

Netzer steht mit seiner Kritik nicht alleine da, denn auch der Kaiser aka Franz Beckenbauer sieht die Leistungen ‚Schweinis‘ kritisch. „Er war schon mal druckvoller, das stimmt. Im Moment hat er sich wieder verlegt aufs Ballverteilen. Man sieht sehr viele Querpässe. Der Zug nach vorne könnte konsequenter sein – da würde ich dem Günter schon recht geben“, so Beckenbauer beim Bezahlsender „Sky“. Die Verantwortlichen des Klubs werden die Aussagen des ehemaligen Präsidenten nicht gerne hören, zumal erst Trainer Jupp Heynckes vor ein paar Tagen eine Spitze in Richtung Kaiser schickte. Auf die Frage, ob Mirko Slomka ein guter Trainer des FC Bayern wäre, sagte der 67-Jährige: „Fragen Sie doch den Beckenbauer.“

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 27. November
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