Müssen Mladen Petric oder Jaroslav Drobny wegen Adler-Verpflichtung gehen?

Glaubt man dem Fachmagazin „kicker“, dann hat sich der Hamburger SV die Dienste von René Adler für die kommende Saison gesichert. Doch der Wechsel erstaunt schon ein wenig, denn immerhin betonte man beim HSV, dass man den Etat herunterfahren würde. Adler gilt aber nicht gerade als günstige Alternative!

„Ich bin bei der Sache sehr positiv. Bis Anfang kommender Woche gibt es eine Entscheidung“, sagt HSV-Sportdirektor Frank Arnesen gegenüber der „Bild“-Zeitung zum Thema Adler. Der 55-Jährige gilt als großer Fan des 27-Jährigen, wollte ihn schon zu Chelsea holen. Wie die Zeitung erfahren hat, soll die ehemalige Nummer eins Deutschlands einen Vertrag bis 2016 unterschreiben. Dieser Kontrakt soll Adler rund elf Millionen Euro Gehalt plus Prämien einbringen.
Da man zumindest in dieser Saison keine Einnahmen aus dem internationalen Geschäft bekommt und es auch für die kommende Saison aktuell nicht danach aussieht, kann man sich schon fragen, wie der HSV die Summe stemmen möchte. „Wir müssen den Gehalts-Etat für unsere Profi-Mannschaft noch mal herunterfahren. Um zehn Prozent“, erklärt Arnesen. Um dies erreichen zu können, wird aktuell wohl über zwei Möglichkeiten diskutiert.

Da wäre zum Beispiel der Verkauf von Jaroslav Drobny. Der 32-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2013, verdient aktuell geschätzte 1,7 Millionen Euro pro Jahr. Drobny möchte sich angeblich nicht mehr auf die Bank setzen. Bei einem Verkauf würde der HSV nicht nur sein Gehalt sparen, sondern gleich noch eine Ablöse kassieren.

Möglichkeit Nummer zwei wäre, dass man den auslaufenden Vertrag mit Mladen Petric nicht verlängert. Der Kroate verdient angeblich ähnlich wie Adler. Die ersten Verhandlungen wurden zuletzt auf Ende März verschoben.

PS: Kennst du schon unseren kostenlosen Newsletter? »Hier« kannst du unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

veröffentlicht von Alexander Hirsch am 24. Februar
Diesen Artikel empfehlen:
 
Kommentieren via Facebook neu