Hamburger SV: Thorsten Fink hofft gegen den 1. FC Nürnberg auf Mladen Petric

Hamburger SVAuch wenn der Hamburger SV zuletzt wieder regelmäßig punktet, haben die Hanseaten noch einige Probleme. Derzeit ist vor allem der Angriff die größte Sorge von HSV-Coach Thorsten Fink. Marcus Berg fällt mit Muskelfaserriss im Oberschenkel bis zum Ende der Hinrunde aus, Heung Min Son ist zurzeit außer Form. Auch Paolo Guerrero ist aktuell nicht so effektiv, wie man das von ihm gewohnt ist.

Jetzt setzt der HSV auf Knipser Mladen Petric. Der Angreifer soll fünf Wochen nach seinem Muskelfaserriss in der Wade gegen den 1. FC Nürnberg wieder in die Mannschaft zurückkehren. „Ich hoffe, dass Mladen Sonntag wieder dabei ist“, so Fink gegenüber der „Bild“-Zeitung. „Wir wollen aber nichts riskieren. Ihn nicht zu früh wieder zu stark belasten.“ Der HSV testet heute gegen die Glasgow Rangers. Petric wird aber gegen die Schotten geschont – andere dagegen nicht. Fink: „Es gibt Spieler, die brauchen Matchpraxis und wollen sich zeigen.“ Der Coach erklärte weiter, dass er einiges testen möchte. „Das Spiel gegen die Rangers aber auch unbedingt gewinnen.“

In der letzten Zeit ist das Abbrennen von bengalischen Feuern zum Alltag in Deutschlands Stadien geworden. So auch beim Spiel des HSV in Hannover. Hier wurden kurz vor dem Anpfiff der Halbzeiten bengalische Feuer im Block der Hamburger gezündet. Es handelt sich zwar nicht um ein exklusive Problem der Hanseaten, doch Klubboss Carl Jarchow macht sich so seine Gedanken und befürchtet sogar ein Ausschluss der Fans. „Es wäre der falsche Weg, Pyrotechnik künftig zu erlauben, da Zuschauer dadurch gefährdet werden. Das Feuer kann Temperaturen um 1000 Grad erreichen“, so Jarchow gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“. „Und irgendwann kommen nicht nur Geldstrafen auf uns zu, sondern es könnten auch die Kartenkontingente unserer Fans bei Auswärtsspielen reduziert werden. Darunter würden alle Anhänger leiden, auch die Mehrzahl der friedlichen.“

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 29. November
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