Hamburger SV: Thorsten Fink will von Abstieg nichts wissen

Hamburger SVAm Samstag musste der Hamburger SV vor eigener Kulisse eine bittere Pille schlucken. Die Hanseaten verloren nach einer desolaten Leistung gegen den SC Freiburg mit 1:3. Nachdem es beim HSV zuletzt hieß, dass man den Kontakt zum europäischen Geschäft halten möchte, scheint man nun mitten im Abstiegskampf angekommen zu sein.

Nachdem die Hanseaten Thorsten Fink als neuen Trainer präsentierten, schien es wieder aufwärtszugehen. Fink riss zunächst das Ruder herum, doch nach zuletzt schwachen Auftritten und nur zwei Siegen aus 14 Heimspielen hat man nur noch zwei Zähler Vorsprung auf Relegationsplatz 16. Glaubt man der Statistik, dann muss der HSV den Gang in die 2. Bundesliga antreten, denn in den letzten 13 Jahren ist die schwächste Heimmannschaft immer abgestiegen.

Doch Trainer Thorsten Fink sieht seine Mannschaft längst nicht so gefährdet, wie die breite Öffentlichkeit. „Wir sind kein Abstiegs-Kandidat“, so Fink gegenüber dem „ZDF“. Auch wenn der HSV sicherlich das Potenzial hat, um mit anderen Mannschaften um den Einzug nach Europa zu kämpfen, lügt die Tabelle nicht.

Sportdirektor Frank Arnesen hingegen spricht Klartext, gab zu, dass die Mannschaft Angst habe. Anders ist der Auftritt gegen Freiburg auch kaum zu erklären. Diese Angst muss Fink nun aus den Köpfen der Spieler vertreiben, und das schnell. Für den Bundesliga-Dino wäre ein Abstieg eine Tragödie!

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 19. März
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