Hertha BSC Berlin: Folgt Franco Foda auf Otto Rehhagel?

Hertha BSCAm vergangenen Wochenende gewann Hertha BSC Berlin das erste Spiel unter Trainer Otto Rehhagel. Doch das Engagement des 73-Jährigen ist begrenzt, König Otto wird am Ende der Spielzeit seinen Trainerstuhl räumen. Als Nachfolger ist auch Franco Foda im Gespräch.

Derzeit kursiert das Gerücht rund um das Olympiastadion, dass der 45-Jährige bereits in Kontakt zur Hertha stehen soll. „Ich bin bis Sommer in Graz und dann für alles offen, auch für Deutschland“, sagt Foda auf Nachfrage der „Bild“-Zeitung. Den Job bei der Hertha würde er gerne machen. „Mit mir hat aber noch niemand gesprochen, und ich möchte mich auch nicht ins Gespräch bringen.“ Hertha steckt mitten im Abstiegskampf, die Verantwortlichen müssen aber schon jetzt für die Zeit nach Otto Rehhagel planen. Foda ist seit 1997 bei Sturm Graz, seit 2006 Chef-Trainer. Mit Graz wurde er in der vergangenen Saison Meister, in dieser Spielzeit rangiert Sturm auf Platz sechs, man steht aber im Pokal-Viertelfinale. Doch nachdem die Vereinsführung wechselte, verlängerte der 45-Jährige seinen Vertrag nicht. Foda soll nach Informationen der „Bild“ bereit sein, in die 2. Liga zu gehen. Allerdings steht wohl auch fest, dass er bei einem Engagement nicht nach Berlin ziehen würde. Seine Familie würde dann weiter in Österreich bleiben.

Auch wenn Foda ein Kandidat ist, scheint man in Berlin auch Ralf Rangnick noch nicht zu den Akten gelegt zu haben. Rangnick kündigte unlängst an, dass er im Sommer auf die Fußballbühne zurückkehren möchte. Allerdings tauchten gestern im „Express“ Gerüchte auf, der Ex Schalke-Coach könnte im Sommer Robin Dutt bei Bayer 04 Leverkusen ersetzen.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 27. März
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