Hertha BSC Berlin: Markus Babbel schafft Spekulationen beiseite

Hertha BSCDie Causa Markus Babbel ist immer noch nicht geklärt – zumindest öffentlich. Zuletzt berichteten zahlreiche Medien, der Trainer von Hertha BSC Berlin müsse zum Rapport bei Manager Michael Preetz antreten, müsse sogar mit seiner Entlassung vor der Winterpause rechnen. Mit diesen Spekulationen räumt Babbel nun auf.

„Darüber musste ich schmunzeln. Zwischen Michael Preetz und mir gibt es nichts zu beschlichten. Wenn es danach geht, muss ich seit eineinhalb Jahren jeden Dienstag zum Rapport und Rechenschaft ablegen“, so der Coach gegenüber der „Bild“-Zeitung. Demnach treffe er sich immer dann Dienstags mit Preetz um das Tagesgeschäft zu besprechen, wenn er am Wochenende in München war. Auch zum Thema Schalke äußerte sich Babbel. Demnach wisse er, dass Spekulationen zum Geschäft gehören würden. „Aber dass bewusst Unwahrheiten und aberwitzige Geschichten geschrieben werden, ist nicht okay“, beschwert sich der Trainer. „Das ist alles Blödsinn.“ Auch Schalke-Manager Horst Heldt betonte zuletzt öffentlich, dass man nicht mit Babbel gesprochen habe und mit Huub Stevens den optimalen Trainer gefunden hat.

Derzeit gehen viele Medien davon aus, dass die Hertha schon längst von Babbel informiert wurde, dass er den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Spätestens nach dem Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern könnte dann diese Nachricht an die Öffentlichkeit gelangen.

Was Babbel nach seiner Zeit bei der Hertha macht, ist vollkommen unklar. Ein Engagement beim FC Bayern München scheint vom Tisch zu sein. Auch beim FC Schalke 04 ist er aktuell kein Thema. Derzeit ist wohl ein Job in England das Wahrscheinlichste. Aber bis dahin werden wohl noch mindesten sechs Monate vergehen und zahlreiche Gerüchte kursieren…

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 15. Dezember
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