Hertha BSC Berlin: Skibbe ist enttäuscht – Thomas Doll ein Thema in Berlin?

Hertha BSCAm Sonntag trenne sich Hertha BSC Berlin vom glücklosen Michael Skibbe. Nach fünf Niederlagen am Stück hatten die Verantwortlichen schon fast keine Wahl mehr. Seither kursieren zahlreiche Gerüchte um die Nachfolge Skibbes. Nach Holger Stanislawski scheint auch Thomas Doll ein Thema bei der Hertha zu sein.

Wie die „Bild“-Zeitung erfahren konnte, hat es zwischen dem Doll-Lager und der Alten Dame einen ersten Kontakt gegeben. So soll Doll-Berater Wolfgang Vögel mit den Hertha-Bossen telefoniert haben. Nachdem man über Mittelsmänner das Interesse ausgetauscht habe, ließ Doll die Hertha wissen, dass er den Job gerne übernehmen würde. Doll ist derzeit ohne Verein, nachdem er Mitte Januar sein Engagement bei Saudi-Klub Al-Hilal selbst beendet hatte. Er bekomme hier auch nach neun Siegen am Stück keine Ruhe, so der Coach. Doll kommt aus Malchin (Mecklenburg-Vorpommern) und spielte in der DDR-Oberliga für den BFC Dynamo.

Nun hat sich auch Michael Skibbe zu Wort gemeldet. Der 46-Jährige erklärte gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Nur 41 Tage sind absoluter Negativ-Rekord in meiner Laufbahn. Das habe ich mir alles anders vorgestellt.“ Auf die Frage, ob er auf die Alte Dame sauer sei, hielt Skibbe fest: „Nein, nur sehr enttäuscht. Denn ich bin sicher, dass ich mit mehr Zeit den Klassenerhalt geschafft hätte. Andererseits verstehe ich nach fünf Pleiten die Argumente für eine Trennung. Ich trete nicht nach und wünsche Hertha viel Glück.“

Indes scheinen auch Holger Stanislawski und Ralf Rangnick ein Thema in Berlin zu sein, wobei Stani wohl eher ein heißes Thema ist. Der Hamburger wurde in der vergangenen Woche bei der TSG 1899 Hoffenheim entlassen und wäre daher ablösefrei.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 14. Februar
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