Jupp Heynckes: Bleibt er oder bleibt er nicht beim FC Bayern?

Jupp Heyncke's Zukunft beim FC Bayern noch ungewiss... [Fotoaufnahme: Heynckes beim Spiel gegen den FC Augsburg am 18. Dezember]

(Foto: imago)

Der FC Bayern bereitet sich derzeit in Doha/Katar auf die Rückrunde vor. Angesichts der neun Punkte Vorsprung in der Liga scheint man in Ruhe arbeiten zu können. Wäre da nicht das leidige Thema Jupp Heynckes und sein im Sommer auslaufender Vertrag.

Sowohl der Coach selbst als auch der Club betonten immer wieder, dass man sich im März zusammensetzen werde, um über die Zukunft zu beraten. Doch glaubt man den aktuellen Medienberichten rund um die Allianz Arena, dann scheint ein Abschied immer näher zu rücken. „Meine Frau und ich haben uns schon darüber unterhalten“, zitiert der Sportsender „SPORT1“ Heynckes zum Thema. „Der Job als Cheftrainer beim FC Bayern ist sehr intensiv, wenn man den Beruf mit Leidenschaft, Hingabe und Enthusiasmus ausfüllt, kostet das auch Substanz.“ Allerdings schob er gleich hinterher: „Ich muss sagen, dass bei allem wichtig ist, mit Freude bei der Arbeit zu sein und positive Dinge herauszieht. Das ist bei mir so. So wie wir im letzten Jahr Dinge vorangebracht haben, das hat mir großen Spaß gebracht.“ Also doch alles offen?

Bleibt Heynckes beim FC Bayern oder bleibt er nicht?

Sportlich scheint es nicht besser laufen zu können, denn der FC Bayern spielt nicht nur erfolgreichen, sondern auch schönen Fußball. Das hat es in München schon lange nicht mehr gegeben. Zudem hat Heynckes Spieler wie Franck Ribéry, Thomas Müller und Toni Kroos aus ihrem „Loch“ geholt und sie zu absoluten Leistungsträgern gemacht. Doch Heynckes ist mit 67 Jahren nicht mehr der Jüngste, auch wenn man dem Coach sein Feuer und seine Leidenschaft jederzeit anmerkt. Am Ende wird es wohl ein Bauchgefühl.

Wer könnte die Nachfolge antreten?

Eine schwierige Frage, mit der man sich derzeit sicherlich auch beim FC Bayern beschäftigen wird. Auf dem deutschen Trainermarkt scheinen die geeignetsten Kandidaten nicht verfügbar zu sein. Sowohl Joachim Löw als auch Jürgen Klopp sind noch langfristig an den DFB (2014) bzw. den BVB (2016) gebunden. Dagegen schwirrt das Thema „Pep Guardiola“ immer mal wieder durch München. Mal heißt es, der Spanier habe sich für Bayern entschieden, mal verlautet es aus England, der Ex-Barca-Coach habe sich für Manchester United entschieden. Guardiola erholt sich derzeit in New York vom Stress der letzten Jahre, hätte also genug Zeit, um Deutsch zu lernen – eine Voraussetzung, um Bayern-Coach zu werden. Mehr Kandidaten scheint es derzeit nicht zu geben…

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 08. Januar
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