Karl-Heinz Rummenigge: „Wir werden keinen Spieler von Dortmund kaufen“

Marco Reus bis 2017 beim BVB unter Vertrag.

(Foto: imago)

Vor einem knappen Jahr spitzte sich das Rennen zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund um die Verpflichtung von Marco Reus, der im Trikot von Borussia Mönchengladbach Woche für Woche Top-Leistungen ablieferte, mit dem letztlich besseren Ende für den BVB zu. Und in Dortmund dürfte man bislang keinen Cent der 17,1 Millionen Euro teuren Ablöse, die für den Nationalspieler an den Niederrhein überwiesen werden mussten, bereut haben.

Reus, der mittlerweile auch in der Nationalelf nicht nur Stammspieler, sondern absoluter Leistungsträger ist, hat seine Verpflichtung mit sieben Toren und drei Vorlagen in 15 Pflichtspielen in der Bundesliga, der Champions League und im DFB-Pokal eindrucksvoll gerechtfertigt und nimmt längst auch beim BVB eine Schlüsselrolle ein.

Natürlich sind die Leistungen des schnellen und dribbelstarken Offensivmannes insbesondere in der Champions League auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben, sodass man in Dortmund wohl damit rechnen muss, dass in naher Zukunft der eine oder andere Großklub aus England oder Spanien mit einer millionenschweren Offerte vorstellig werden.

Nicht befürchten muss Dortmund dagegen einen Abwerbeversuch des FC Bayern München, dessen Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge angesprochen auf Reus gegenüber „Bild“ betonte, kein Interesse an dem 23-Jährigen zu haben: „Wir sind in der Offensive perfekt besetzt. Außerdem bin ich kein Freund davon, Spieler nur zu kaufen, um die Konkurrenz zu schwächen. Wir werden keinen Spieler von Dortmund kaufen, nur um den BVB zu schwächen. Im Gegenteil: Dieser Zweikampf führt dazu, dass beide Teams noch besser werden.“

Weil Reus beim BVB einen Vertrag bis 2017 besitzt und Spekulationen zufolge eine darin enthaltene Ausstiegsklausel frühestens 2015 greifen dürfte, kann man sich in Dortmund zumindest in dieser Personalie vorerst entspannt zurücklehnen.

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veröffentlicht von Johannes K. am 10. November
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