„Krafttraining“ auf dem Platz – Alexander Ring bricht Training ab

Die Borussia startete am Dienstagvormittag mit der Vorbereitung auf das kommende Ligaspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim. Anders als noch vor Wochenfrist im warmen Dubai waren die äußeren Umstände nicht ganz so perfekt – der Winter hat noch einmal Einzug gehalten am Niederrhein. Gladbach-Trainer Lucien Favre konnte diesem Umstand allerdings auch etwas Positives abgewinnen.

„Wenn wir wie heute auf einem tiefen Platz trainieren, machen wir gleichzeitig etwas für unsere Kraft“, frohlockte der Schweizer und zeigte sich trotz der winterlichen Verhältnisse zufrieden. Ganze 90 Minuten bat der Romand seine Schützlinge auf das tiefe und seifige Geläuf.

Ring bricht Training ab

Pech hatte dabei Alexander Ring. Der finnische Nationalspieler musste die Einheit wegen erneuter Knieprobleme abbrechen. Wie schlimm die Blessur des 21-Jährigen tatsächlich ist bedarf wohl einer eingehenden Kontrolle. „Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes“, gab sich Favre gegenüber Borussia.de semibesorgt. Endlich wieder verletzungsfrei ist derweil Sturmhoffnung Luuk des Jong.

Der Niederländer, der nach wochenlanger Verletzungspause erst im Wintertrainingslager wieder eingreifen konnte, ist nach seinem Tor im Testspiel gegen den HSV nun heiß auf den Rückrundenauftakt. „Ich freue mich, dass ich wieder auf dem Platz stehen kann und bin bereit“, gab der Niederländer zu Protokoll. „Ich hoffe, dass wir ein gutes Spiel machen und die drei Punkte holen.“

„Hoffenheim ist zu Hause sehr stark“

Trainer Lucien Favre bastelt derweil schon am Matchplan für das Match im Kraichgau. „Hoffenheim ist zu Hause sehr stark“, analysierte der Romand. „Wir kennen die Mannschaft. Sie hat ein unglaubliches Potenzial, vor allem im Offensivbereich. Aber wir müssen wie immer nur auf uns schauen.“ Und genau da sieht der Coach weiter Verbesserungsbedarf.

Die Trainingsintensität wird in den kommenden Tagen deshalb weiter hochgehalten. „Wir werden in dieser, aber auch in den nächsten Wochen, weiter hart arbeiten“, gab Favre zu Protokoll. Die schlechteste Idee dürfte das bei den aktuellen Temperaturen wohl nicht sein.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 15. Januar
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