Lucio packt aus: Uli Hoeneß verletzt oft die Gefühle der Spieler

Vor dem nahenden Champions League Duell zwischen den F.C. Bayern und Inter Mailand meldet sich der für die Italiener spielende Ex Bayern Profi Lucio und poltert ordentlich gegen die Führungskräfte der Münchener. Dabei kam vorallem Bayern Präsident Uli Hoeneß sehr schlecht weg.

Von 2004 bis zum Amtsantritt vom aktuellen Trainer Louis Van Gaal spielte der Brasilianer Lucio für den Bayern und gewann mit ihnen viele Titel. Doch auch viele schlechte Erinnerungen blieben ihm von seiner Zeit bei den Bayern im Gedächtnis.
Uli Hoeneß, der für sein Temprament und seinen öffentlichen Standpauken ja bereits bekannt ist, verdankt er viele der schlechten Erinnerrungen.

„Er blamiert und beschämt teilweise Spieler und Mitmenschen in der Öffentlichkeit oder der Kabine.[…]Er will natürlich immer gewinnen. Und wenn das nicht geschieht, ist es normal, dass der Chef sich aufregt. Aber er muss schon aufpassen mit dem, was er sagt. Denn wenn du einen Spieler kränkst und verletzt, ist das sehr schlecht.“

Auch Lucio selber war mal Ziel einer sogenannten Mobbingatacke vom Präsidenten:
„Es war in der Saison, in der wir uns nicht für die Champions League qualifiziert haben. Am Tag nach einem Spiel kam er in die Kabine und hat uns rund gemacht. Ich musste mir vor versammelter Truppe die Kritik anhören. Er verliert manchmal die Nerven.“

Auch Vorstandsboss Karl Heinz Rumenigge würde oft „meckern“ jedoch habe dieser die Spieler immer persönlich zu sich geholt um ihnen sein Kritik mitzuteilen. Für Lucio sei das lobenswert:„So bringt man Respekt entgegen. Hoeneß ließ diesen Respekt vermissen, wenn er es vor allen tat“

Im Februar trifft Lucio mit Inter Mailand im Achtelfinale der Champions League auf seine ehmaligen Bayern Kollegen.

PS: Kennst du schon unseren kostenlosen Newsletter? »Hier« kannst du unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

veröffentlicht von Igor am 16. Januar
Diesen Artikel empfehlen:
 
Kommentieren via Facebook neu