Berater äußern sich zum „Pep Guardiola“-Thema

Seit ein paar Tagen wird das Thema Pep Guardiola und der FC Bayern München vor allem im Netz heiß diskutiert. Kommt der erfolgreiche Spanier im Sommer nach München oder nicht? Wie sieht es um den Ex-Barca-Coach aus, der aus der Mannschaft um Lionel Messi das wohl derzeit immer noch beste Team der Welt geformt hat?

Über Pep Guardiola ist viel zu lesen, von ihm derzeit wenig. Derzeit ist Guardiola in seiner neuen Wahl-Heimat New York, tankt neue Kräfte für den neuen Job. Laut „SZ“ wohnt er in einem Appartement in der Nähe des Central Park. Die Zeitung druckt nun auch auch ein Statement von seinem Berater. „Über Pep Guardiolas Pläne werden wir erst nächstes Jahr etwas sagen können“, sagt José Maria Orobitg. Aus dieser Aussage ist zunächst einmal nicht viel zu entnehmen, allerdings weist sie ein paar Parallelen zu den Aussagen der Bayern Verantwortlichen auf, die ebenfalls die Tage sagten, dass man sich im kommenden Jahr mit der Personalie des Trainers beschäftigen werde.

Heynckes kann wohl entscheiden

Auch wenn sich derzeit wohl viele Fans wünschen würden, dass Pep Guardiola im kommenden Sommer an der Seite stehen wird, scheint es derzeit danach auszusehen, dass der FC Bayern mit Heynckes noch einmal verlängern möchte. Der Erfolgstrainer hat sich aber offenbar noch nicht entschieden, immerhin ist Heynckes schon 67 Jahre alt. Vielleicht kommen aber auch die Verantwortlichen doch in Verführung, nachdem Guardiola offenbar an einem Engagement interessiert sein soll. Neben den Berichten aus England wartete die „SPORT BILD“ bereits vor ein paar Wochen mit einer ähnlichen Story auf.

Kahn für Doppellösung

Ein Problem gäbe es da aber: Die Sprache. Da sich der Spanier sicherlich derzeit noch nicht entschieden hat, wo er nächstes Jahr einen neuen Job antreten wird, lernt er auch noch kein Deutsch – eigentlich eine Pflicht, wenn man Bayern-Trainer werden möchte. Sollte man sich aber erst im Frühjahr einigen, könnte es knapp werden. Daher hat Ex-Profi Oliver Kahn in seinem Blog bei bild.de eine interessante Lösung: „Warum sollte es nicht eine Übergangsphase mit Guardiola UND Heynckes geben? Wobei Heynckes eher im Hintergrund tätig wäre und mit seinen Erfahrungen als Trainer von Teneriffa, Bilbao und Real Madrid prädestiniert wäre, die Philosophie Guardiolas und die des FC Bayern zusammenzuführen“, schreibt der Ex-Keeper. Sicherlich denkbar, aber ob Heynckes ins zweite Glied tritt, ist eher unwahrscheinlich.

Geld am Ende der ausschlaggebende Punkt?

Das Thema Geld könnte am Ende die entscheidende Rolle spielen. Auch wenn der FC Bayern sicherlich ein pralles Festgeldkonto hat, scheint man im Kampf gegen die Oligarchen hinter dem FC Chelsea oder auch Manchester City chancenlos zu sein. Beide Klubs aus der Premier League zeigen großes Interesse. Allerdings dürfte dem Spanier die Philosophie der Bayern, die eigene Jugend voranzubringen, mehr liegen. Für was sich Guardiola am Ende entscheidet, Geld oder Philosophie, ist offen – zumal man auch in München sehr viel Geld verdienen kann.

PS: Kennst du schon unseren kostenlosen Newsletter? »Hier« kannst du unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

veröffentlicht von Alexander Hirsch am 14. Dezember
Diesen Artikel empfehlen:
 
Kommentieren via Facebook neu