Pep Guardiola möglicher Nachfolger für Jupp Heynckes?

Pep Guardiola bei einer Pressekonferenz am 29. April...

(Foto: imago)

Nachdem in der vergangenen Saison nach drei verpatzten Titelchancen ein wenig an Jupp Heynckes gezweifelt wurde, zumindest in der Öffentlichkeit, so könnten derzeit die Lobpreisungen für den Trainer des FC Bayern München kaum größer sein. Der Vertrag des 67-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus, alle Beteiligten wollen sich im März des kommenden Jahres zusammensetzen. Sollte Heynckes nicht weitermachen wollen, stünde ein prominenter Nachfolger bereit.

Pep Guardiola trennte sich im Juni vom FC Barcelona, der 41-Jährige legt nach zahlreichen Titeln eine Pause ein und lädt seinen Akku in New York wieder auf. Wie die englische Zeitung „Sunday Times“ berichtet, könnte er in der kommenden Saison Manchester City oder den FC Chelsea trainieren – wenn er möchte. Doch der Spanier überlege ernsthaft, abzulehnen, denn ihn interessiere vor allem der FC Bayern! Er halte die Münchner für eine „sicherere Plattform“. Dem Bericht zufolge wäre der Ex-Barca-Coach für die Roten auch finanziell erschwinglich.

Sammer will zunächst mit Heynckes sprechen

Sportdirektor Matthias Sammer stellte indes Heynckes eine Verlängerung in Aussicht. „Bei all meinen Planungen über 2013, über 2014 hinaus, wenn man über Spieler oder über Denkweisen redet, ist Jupp Heynckes für mich der erste Ansprechpartner. Es gibt für mich keinen höheren Vertrauensbeweis. Dementsprechend bin ich von meiner Seite natürlich total offen, was das Thema angeht“, so Bayerns neuer Sportvorstand bei „Sky Sport News HD“. Auch wenn der Vertrag des 67-Jährigen am Ende der Spielzeit ausläuft, sieht Sammer „keine Drucksituation“. Sollte sich der 67-Jährige aber für die Rente und gegen ein weiteres Jahr entscheiden, muss der FC Bayern gerüstet sein.

Wie sieht die Zukunft aus?

Zudem wird man sich in München über die Zukunft Gedanken machen. Was passiert, wenn Heynckes noch ein Jahr dranhängt? Wer ist 2014 auf dem Markt? Eine schwierige Situation, Bundestrainer Joachim Löw kündigte zuletzt an, dass eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages beim DFB offen sei. Er wäre eine Möglichkeit, doch Präsident Uli Hoeneß kritisierte den Coach zuletzt, vor allem was dessen Führungsstil betrifft. Ein weiterer Kandidat wäre Jürgen Klopp. Doch der BVB-Coach ist noch bis 2016 an die Borussen gebunden, ein Abschied daher unwahrscheinlich. Auch Mirko Slomka ist noch so lange an Hannover 96 gebunden. Die Luft wird dünn, entscheidet man sich in München daher für die Zukunft und gegen Heynckes?

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 11. Dezember
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