Franck Ribéry und Arjen Robben fordern Heynckes-Verbleib

Franck Ribéry und Arjen Robben wollen auch in Zukunft mit Jupp Heynckes zusammenarbeiten.

(Foto: imago)

Für den deutschen Rekordmeister FC Bayern München hätte der Start in die neue Saison 2012/13 kaum besser laufen können. Die Mannschaft unter der Führung von Trainer Jupp Heynckes eilt in der Liga der Konkurrenz davon, in der Champions League liegt man nach dem 6:1 gegen den OSC Lille wieder voll in der Spur. Doch ein Thema schwebt seit Wochen wie ein Damoklesschwert über der Arena: Bleibt Heynckes über den Sommer hinaus Trainer der Münchner?

Zwei prominente Fürsprecher hat der Coach: Franck Ribéry (29) und Arjen Robben (28) wollen auch in Zukunft mit dem 67-Jährigen zusammenarbeiten. „Er ist für mich sehr positiv. Es war in meinem ganzen Leben nur mit einem Trainer schwer für mich – das war mit van Gaal. Aber dieser Trainer arbeitet gut. Er ist perfekt für mich!“, schwärmt Ribéry gegenüber „bild.de“. Der kleine Franzose befindet sich derzeit in der Form seines Lebens. Auch Robben, nach seiner auskurierten Verletzung endlich wieder im Team, spricht sich für einen Verbleib aus. „Er macht einen super Job. Die Chemie zwischen Spielern und Trainer ist zu 100 Prozent da. Wenn er noch fit ist, kann er weitergehen mit uns. Aktuell gibt es keinen besseren Bayern-Trainer“, wird der Niederländer von der Zeitung zitiert.

Aber wie geht es weiter mit Heynckes?

„Jupp hat wie wir keine Eile. Wichtig ist im Moment nur, dass wir so weiterspielen“, so Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. Zuletzt betonten alle Verantwortlichen immer wieder, dass man sich im kommenden Frühling zusammensetzen werde. Die Gerüchte, der Abschied von Heynckes stehe schon fest, wies man vehement zurück. Als Nachfolger werden Pep Guardiola (zuletzt Barca) und Mirko Slomka (Hannover 96) gehandelt. Der Spanier hat sich nach seiner erfolgreichen Zeit in Barcelona ein Jahr Auszeit genommen. Guardiola wird aber auch mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht. Slomkas Vertrag in Hannover läuft am Ende der Saison aus. Eine Vertragsverlängerung sollte aber schon bald über die Bühne gehen. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Vereinsboss Martin Kind stellte bereits klar, dass man Slomka bei einem Interesse aus München keine Steine in den Weg legen werde.

Gibt es eine Tendenz?

Wie die „Bild“-Zeitung erfahren haben möchte, sind die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und Heynckes vollkommen offen, beide Parteien wollen sich derzeit nicht festlegen. Es werden wohl entscheidende Wochen in München erwartet – für die Mannschaft und den Coach.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 09. November
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