Top-Clubs buhlen um Robert Lewandowski – Rätsel um Verbleib

Wohin geht die Reise von Robert Lewandowski?

(Foto: imago)

Lockerer 3:1-Auswärtssieg beim FC Augsburg, Marco Reus mit dem nächsten Zauberkunststück. Alles in Ordnung könnte man beim BVB meinen. Lediglich beim Konjunktiv muss es bis dato aber bleiben. Der Grund: Ausgerechnet Polen-Granate Robert Lewandowski. Seine Berater Czery Kucharsky und Maik Barthel reden in diversen Medien von Angeboten von ausländischen Top-Clubs.

Beim BVB bleibt man dagegen gelassen. Etwas genervt sagte Manager Michael Zorc: „Ich bin völlig ruhig. Was mich lediglich stört, ist die ständige öffentliche Thematisierung der Personalie durch die Beraterseite.“

Sogar der Spieler selbst scheint nicht ganz nachvollziehen zu können, was um ihn herum beredet und erzählt wird. Nach Angaben der Bild soll Lewandowski gesagt haben: „Manchmal ist mir das ein bisschen zu viel von beiden Seiten. Ich weiß gar nicht, wer da mit wem gesprochen haben soll.“

Der Pole hat beim BVB noch einen Vertrag bis 2014. Bisher hat er in 77 Bundesliga-Spielen 35 Tore erzielt und ist damit maßgeblich an der Dortmunder Erfolgsstory der vergangenen zwei Jahre beteiligt. Dabei hat der für knappe fünf Millionen Euro aus Lech Posen ins Ruhrgebiet gewechselte Pole seinen Marktwert auf 25 Millionen Euro verfünffacht.

BVB-Trainer Jürgen Klopp sagte im Interview über Lewandowskis Berater bereits vor der Saison scherzhaft: „Die wären bei mir nicht im Kader“. Bleibt dem BVB nur zu hoffen, dass ihr Top-Stürmer es ihnen nicht gleichtut.

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veröffentlicht von Jan Böken am 18. November
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