Karl-Heinz Rummenigge schlägt nach 1:1-Unentschieden gegen FC Valencia Alarm

Fotoaufnahme von Karl-Heinz Rummenigge am 1. August 2012...

(Foto: imago)

Am Dienstag spielte der FC Bayern München beim FC Valencia in der Champions League nur 1:1. „Nur 1:1“ deswegen, weil die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes fast eine Stunde mit einem Mann mehr auf dem Platz spielte. Nach dem 1:1 in Nürnberg war es das zweite Unentschieden in Folge.

Nachdem die Spieler schon kurz nach der Partie, allen voran Thomas Müller, gegenüber den Mikrofonen von Sky zu Protokoll gaben, dass man mit der eigenen Leistung nicht zufrieden sein kann, legte auch Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge beim Abendessen nach der Partie nach. „Wenn man eine Stunde gegen zehn Mann spielt und dann zufrieden sein muss, dass man Unentschieden spielt, ist das nicht befriedigend. Das ist mir ein Stück zu sehr Verwalten, ich muss fast sagen: langweilig“, wird Rummenigge von „Bild“ zitiert.

„Wir müssen den Schalter wieder umlegen, müssen zulegen. Denn es kommen bald die Big Points gegen Dortmund.“ Hintergrund für Rummenigges mahnenden Finger ist die Vorsaison. Auch da hatte man zwischenzeitlich einen großen Vorsprung auf die Konkurrenz, verspielte dann aber im Herbst einen Acht-Punkte-Vorsprung auf den späteren deutschen Meister Borussia Dortmund.

Jupp Heynckes kontert

Auch wenn Rummenigge nach der Partie sichtlich angefressen war, scheint das sein Trainer und Freund Jupp Heynckes anders zu sehen. Der Coach stellt sich erneut vor die Mannschaft. Das Gleiche hatte er schon nach Matthias Sammers Kritik getan. „Ich habe mir in dieser Saison abgewöhnt, Kommentare irgendjemand anderer zu kommentieren“, sagte Heynckes nach Angaben der „tz“. „Ich weiß selbst, was ich zu tun habe mit meiner Mannschaft.“ Die Partie sei bereits aufgearbeitet worden. „Wir haben jetzt zweimal 1:1 gespielt auswärts. Das Mestalla-Stadion war immer eine Festung. Auch früher hat der FC Bayern nicht immer glorreich gespielt, überwältigend und attraktiv“, so der 67-Jährige weiter.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 23. November
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