Sammer hält Jupp Heynckes für außergewöhnlichen Trainer und außergewöhnliche Persönlichkeit

Der deutsche Rekordmeister FC Bayern stellt in dieser Saison einen Rekord nach dem anderen auf. Nicht nur, dass man so gut wie noch nie in die Spielzeit startete, schaffte man zudem bereits nach 15 Spieltagen die Herbstmeisterschaft. Logisch, dass Trainer Jupp Heynckes von der Vereinsführung gelobt wird.

Im kommenden Sommer endet das Arbeitsverhältnis zwischen dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München und Jupp Heynckes. Derzeit möchten beide Parteien nicht über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages sprechen. Anfang des kommenden Jahres sollen sich dann die betreffenden Personen zusammensetzen, um über die Situation zu sprechen. Sportdirektor Matthias Sammer stellt jetzt klar, dass man sich in München sehr wohl eine weitere Zusammenarbeit mit Heynckes bis 2014 vorstellen kann. „Bei all meinen Planungen über 2013, über 2014 hinaus, wenn man über Spieler oder über Denkweisen redet, ist Jupp Heynckes für mich der erste Ansprechpartner. Es gibt für mich keinen höheren Vertrauensbeweis“, sagte der 45-Jährige gegenüber dem Sport-Nachrichtensender „Sky“.

„Dementsprechend bin ich von meiner Seite natürlich total offen, was das Thema angeht. Wir haben allerdings besprochen, dass hier keine Drucksituation entstehen darf.“ Sammer lobte vor allem die menschlichen und fachlichen Fähigkeiten, diese machen den 67-Jährigen zu einem „außergewöhnlichen Trainer und zu einer ganz außergewöhnlichen Persönlichkeit“, sagte Sammer im Exklusiv-Interview weiter.

Wer könnte Heynckes überhaupt beerben?

Wenn es um die Nachfolge Heynckes’s geht, werden derzeit viele Namen gehandelt. Dazu zählt zum Beispiel Pep Guardiola. Der Spanier stellte mit dem FC Barcelona einen Rekord nach dem anderen auf. Zuletzt entschied sich Guardiola dazu, ein Jahr Pause einzulegen. Das Problem: Der Ex-Barca-Coach spricht kein Deutsch, zudem soll er aktuell mit Paris St. Germain verhandeln. Ein weiterer Kandidat ist Mirko Slomka. Der Coach von Hannover 96 wurde vor allem von Franz Beckenbauer ins Spiel gebracht. Doch Slomka steht unmittelbar vor der Vertragsverlängerung in Hannover. Die zuletzt gehandelten Jogi Löw und Jürgen Klopp scheinen definitiv kein Thema zu sein, da sie noch langfristig an den DFB bzw. BVB gebunden sind.

Bayern alternativlos zu Heynckes?

Die Suche nach einem neuen Coach scheint sich daher wesentlich schwieriger zu gestallten, als das den Machern in München lieb sein dürfte. Daher sieht es wohl derzeit danach aus, dass man mit Heynckes auch in die kommende Spielzeit geht – wenn der 67-Jährige will.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 04. Dezember
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