SC Freiburg: Stress zwischen Streit und Keller wegen Cisse-Abschied?

Lange wurde über einen Abschied von Angreifer Papiss Demba Cisse vom SC Freiburg spekuliert. Unter der Woche teilten die Breisgauer dann mit, dass der Senegalese vom Afrika Cup nicht nach Freiburg zurückkehren wird, sondern zu Newcastle United wechselt. Hier trifft Cisse auch auf seinen guten Kumpel Demba Ba.

„Wir sind sehr dankbar, dass er zwei Jahre Teil unseres Teams war und mit seinen 37 Liga-Toren in 65 Spielen zu den erfolgreichen Spielzeiten seit dem Aufstieg beigetragen hat“, erklärte Dirk Dufner. Fakt ist, dass Freiburg mit Cisse seine Lebensversicherung der letzten Jahre verkauft hat. Für einen Klub, der gegen den Abstieg spielt, ein großes Risiko, auch wenn man wohl keine andere Wahl mehr hatte.

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll es wegen dem Abschied des Angreifers zwischen Trainer Christian Streich und Präsident Fritz Keller zu einem Streit gekommen sein. Der Präsident bestreitet, mit dem Abschied Cisses den Abstieg in die 2. Liga besiegelt zu haben. „Blödsinn! Ich bin mehr denn je der Ansicht, dass wir zuletzt alles dafür getan haben, um in der Liga zu bleiben“, erklärt Keller der Zeitung. Trainer Streich sieht das anders: „Den Weggang von Papiss können wir nicht kompensieren – dafür war er zu herausragend.“

Um den Abgang kompensieren zu können, verpflichtete Freiburg Sebastian Freis vom 1. FC Köln. Der Offensivspieler hat allerdings seit April keinen Treffer mehr erzielt. Im Breisgau erhofft man sich, dass der Knoten nun platzt. Sollte das nicht klappen, rückt in der Tat der Gang in die zweite Liga immer näher.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 19. Januar
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