Sercan Sararer nach Gladbach? Das würde passen

Sercan Sararer und Juan Arango - spätestens im Sommer Teamkollegen?

(Foto: Imago)

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl ist weiterhin auf der Suche nach einer sinnvollen Verstärkung für die Offensive des VfL. Ob sich dahingehend noch innerhalb des zweiten Transferfensters etwas tut, ist fraglich und dürfte unter anderem an der Personalie Igor de Camargo liegen. Der Belgier müsste wohl zuvor seine Planstelle im Angriff der Borussia freimachen. Dafür spricht derzeit nicht allzu viel. Heracles Almelo, von niederländischen Medien ins Spiel gebracht, dürfte weder sportlich noch finanziell für einen Transfer des Stürmers infrage kommen. Für die kommende Spielzeit scheint Max Eberl indes in den Planungen schon weiter zu sein und einen interessanten Spieler zu favorisieren.

Sercan Sararer, Rechtsaußen von Greuther Fürth, steht laut Informationen der Rheinischen Post auf dem Einkaufszettel von Borussia Mönchengladbach. Auch nach Fußballreport-Informationen verdichten sich die Anzeichen für einen Wechsel im Sommer immer mehr. Der 23-Jährige selbst bestätigte in den vergangenen Tagen bereits, auch über dem Saisonende hinaus in der Bundesliga bleiben zu wollen. Damit beendete der türkische Nationalspieler heiße Spekulationen um einen ablösefreien Wechsel zu Fenerbahce Istanbul.

Schon im Sommer gab es ein Interesse

Nicht zuletzt diese Tatsache lässt Max Eberl und Borussia Mönchengladbach in den Fokus rücken. Sararer stand nach Fußballreport-Informationen bereits im vergangenen Sommer auf dem Zettel der Fohlen. Damals sprachen sich sowohl die Kleeblätter als auch der Spieler selbst gegen einen Wechsel aus. Nun steht der 23-Jährige, der seit seiner Kindheit am Ronhof spielt und dessen Vertrag ausläuft, jedoch vor seinem ersten Vereinswechsel.

Ins Anforderungsprofil der Borussia passt Sararer dabei wie die Faust aufs Auge. Jung, schnell, technisch stark und polyvalent – der junge Türke wäre nach der Versetzung Patrick Herrmanns hinter die Spitze der ideale Spielertyp für die offensive rechte Außenbahn. Möglicherweise könnte sich auch bis zum 31. Januar – dann schließt das Wintertransferfenster – in der Personalie etwas tun. Aus dem Umfeld des Tabellenletzten ist zu hören, das man sich aus finanziellen Gründen trotz anderweitiger Äußerungen durchaus mit einem Transfer im Winter beschäftigt.

Eberl beobachtet den Markt

In Mönchengladbach verpackt man dahingehende Äußerungen defensiv, ohne die Türe dabei gänzlich zu verschließen. So sagte Max Eber kürzlich: „Wir beobachten den Markt natürlich ganz genau.“ Wohlwissend, dass sich manchmal zuvor ungeahnte Möglichkeiten ergeben. Die Vertragssituation zwischen Greuther Fürth und Sercan Sararer ist so eine. Ein möglicher Transfer von Igor de Camargo, der aufgrund der fehlenden Perspektive in Gladbach wohl zum Umdenken gezwungen sein dürfte, könnte noch einmal zusätzliche Bewegung in die Sache reinbringen.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 14. Januar
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