Ter Stegen zu Real Madrid? „Es gibt keine Schmerzgrenze“

Seine Karriere ist zarte 57 Bundesligaspiele jung und doch gehört er zu den wohl gefragtesten Torhütertalenten in Fußball-Europa. Marc-André ter Stegen ist in nicht zuletzt in den vergangenen Monaten in den Fokus einiger Top-Klubs geraten. Nach dem FC Barcelona, dessen Scouts den 20-Jährigen in aller Regelmäßigkeit auf dem Schirm haben, sollen nun auch die Königlichen aus Madrid ein Interesse am Nationaltorhüter hegen.

Kein Geringerer als Jose „The Special One“ Mourinho soll laut spanischen Medien von den Fähigkeiten ter Stegens schlichtweg begeistert sein. Real-Ikone Iker Casillas ist schon längst nicht mehr unantastbar unter dem portugiesischen Star-Trainer. So fand sich der 31-jährige Nationaltorhüter beim 2:3 der Königlichen gegen den FC Málaga auf der harten Ersatzbank wieder.

„Der Trainer stellt die Mannschaft auf“, hatte sich Mourinho in der Begründung seiner Personalentscheidung kurz und knapp gehalten. Fraglich, wie lange der erfolgreiche Sonderling in Madrid noch derartige Entscheidungen treffen darf. Der Portugiese steht im Estadio Santiago Bernabéu derzeit gehörig in der Kritik.

Eberl stellt Sachlage klar

Ob das Interesse Real Madrids auch im Fall einer möglichen Mourinho-Entlassung weiter Bestand hätte? Für Borussias Sportdirektor Max Eber ist dies eine Frage, die sich ohnehin nicht stellt. „Wir haben nichts von Real gehört“, sagte er gegenüber der Sport Bild, um anschließend einem möglichen Wechsel einen vorzeitigen Riegel vorzuschieben: „Ein Verkauf von ter Stegen kommt für uns auch gar nicht infrage. Wir denken überhaupt nicht daran, wichtige Puzzle-Teile zu verkaufen – gerade dann, wenn Spieler wie Marc-André noch langfristige Verträge haben.“

Laut Eberl ist auch kein voller Geldkoffer dazu in der Lage, die aktuelle Denkweise zu verändern: „Es gibt auch keine finanzielle Schmerzgrenze für uns, bei der wir über einen Verkauf von ter Stegen nachdenken würden“.

Vertrag bis 2015

Marc-André ter Stegen, dessen Vertrag in Mönchengladbach noch eine Gültigkeit bis zum 30. Juni 2015 besitzt, schloss erst im vergangenen Herbst höchstselbst einen vorzeitigen Wechsel beinahe kategorisch aus. Somit dürften neben den Gerüchten um den FC Barcelona auch die Spekulationen um einen Abgang zu Borussia Dortmund erst einmal beendet sein. Dort wird der 20-Jährige seit Monaten immer wieder als potenzieller Nachfolger für Roman Weidenfeller genannt. (Foto: Screenshot Fohlen.tv)

Eure Meinung: Gibt es tatsächlich keine finanzielle Schmerzgrenze für einen möglichen Transfer?

PS: Kennst du schon unseren kostenlosen Newsletter? »Hier« kannst du unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

veröffentlicht von Björn Brodermanns am 02. Januar
Diesen Artikel empfehlen:
 
Kommentieren via Facebook neu