1. FC Köln: Thomas Bröker gegen Duisburg wieder fit – Kommt McKenna für Maroh?

Bei der 0:2-Niederlage am vergangenen Sonntag beim VfR Aalen ging dem 1. FC Köln wie schon häufiger in dieser Saison nahezu jegliche Durchschlagskraft in der Offensive ab, was zumindest zum Teil auch am Fehlen von Thomas Bröker gelegen haben dürfte, der anders als Adil Chihi oder Christian Clemens meist weniger mit Technik, denn mit körperlicher Robustheit zum Erfolg zu kommen versucht.

Schon beim mühsamen Pokalerfolg bei Wormatia Worms, der erst nach Elfmeterschießen zustande kam, wurde Bröker vermisst. Am morgigen Freitag im richtungsweisenden Spiel gegen den MSV Duisburg ist der Neuzugang von Fortuna Düsseldorf nach überstandenen Rückenproblemen sowie einem Magen-Darm-Infekt wieder an Bord und dürfte wohl auch gleich von Beginn an auflaufen, nachdem sich in Aalen sämtliche Offensivkräfte nicht eben mit Ruhm bekleckerten.

Weil dies wiederholt auch für die Hintermannschaft der Geißböcke galt, die sich schon beim 3:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern mehrere Patzer erlaubt hatte, erwägt Trainer Holger Stanislawski für die Partie gegen Duisburg offenbar auch einen Wechsel in der Innenverteidigung. Nachdem der 43 Jahre alte Fußball-Lehrer nach dem 0:2 in Aalen öffentlich bemängelte, dass im Abwehrzentrum praktisch keine Kopfballduelle gewonnen worden sind, spricht vieles für den Einsatz des erfahrenen Kevin McKenna, der zwar seine Schnelligkeitsdefizite nicht einmal mehr ansatzweise kompensieren kann, dafür aber in der Luft eine Macht ist. Ob für den Kanadier Dominic Maroh oder der junge Kevin Wimmer, der im Spiel nach vorne mehr Impulse zu setzen vermag, weichen muss, wird Stanislawski wohl erst kurzfristig entscheiden.

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veröffentlicht von Johannes K. am 08. November
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