Thomas Müller springt Ex-Bayern Coach van Gaal zur Seite

Thomas Müller und Trainer van Gaal...

(Foto: imago)

Eigentlich war die Zeit mit Louis van Gaal recht erfolgreich: In seinem ersten Jahr holte er nicht nur das Double mit den Bayern, sondern stand mit seiner Mannschaft im Finale der Champions League. Zudem entdeckte er Spieler wie Thomas Müller, Holger Badstuber und David Alaba. Doch in Jahr 2 lief es nicht mehr unter dem Niederländer, van Gaal hatte es sich mit zu vielen Spielern verscherzt. Doch mit einem nicht: Thomas Müller.

„Als Trainer lasse ich nichts auf ihn kommen. Er ist ein exzellenter Fachmann, der sehr detailliert über Fußball philosophiert und auch lehrt. Er hat mir und ich denke auch der ganzen Mannschaft sehr viel beigebracht“, sagt der Rechtsaußen der Bayern im Interview mit der „tz“. „Ich weiß, was er für mich bedeutet hat: Er hat mir nicht nur in die Profischuhe rein geholfen, ich habe auch sehr viel von ihm gelernt. Für mich war er ein sehr wichtiger Trainer.“ Allerdings hat Müller auch Verständnis für die damalige Entscheidung des FC Bayern, den eigenwilligen Niederländer vor die Tür zu setzen: „Wir hatten nicht mehr den Erfolg. Deswegen war die Entlassung die notwendige Konsequenz.“

Niederländer schießt seit Wochen um sich

Van Gaal, mittlerweile das zweite Mal Trainer der Elftal, lässt indes keine Möglichkeit aus, um gegen seinen Ex-Klub inkl. Uli Hoeneß zu schießen. Nachdem er zuletzt sagte, dass er ohne Hoeneß immer noch Trainer wäre, da nur der Präsident höchstpersönlich seinen Abschied wollte, legte er nun noch einmal nach. Vor der Partie am kommenden Mittwoch gegen die deutsche Nationalmannschaft sagte der Coach, dass ihm Bayern viel zu verdanken habe. Schließlich habe er das so erfolgreiche System 4-2-3-1 eingeführt. Gleiches gelte seiner Meinung nach auch für die DFB-Elf, auch hier sei er der Initiator gewesen. Sowohl Bundestrainer Joachim Löw als auch die Verantwortlichen der Bayern sind es mittlerweile müde, auf die Attacken van Gaals zu reagieren.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 13. November
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