Vertragsverlängerung mit Sebastian Rode: Hübner ist sehr optimistisch

Eintracht-Trainer Armin Veh gönnt sich derzeit ein Novum. Der 51-Jährige nutzt die Länderspielpause, um sich eine kleine Auszeit vom Fußball zu nehmen. Während Veh mit seinem Hund die Natur in der Heimat genießt um den Kopf frei zu bekommen, hat Sportdirektor Bruno eine Menge Arbeit vor sich. Es gilt die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Eine überaus wichtige dürfte Sebastian Rode sein. Der 21-jährige Mittelfeldspieler macht der Eintracht mit seinen starken Leistungen aktuell richtig Spaß und sorgt nebenbei für eine außerordentliche Identifikation zwischen dem jungen Team und den derzeit euphorischen Fans. Rode ist die Entdeckung auf der Position des „Sechsers“ und zusammen mit Pirmin Schwegler die Konstante im schnellen Umschaltspiel der Eintracht.

Auch andere Vereine haben das Talent auf der Agenda

Doch der Erfolg hat auch eine andere, eine negative Seite. So steht Rode auf den Wunschzetteln einiger namhafter Klubs. Borussia Dortmund, Schalke 04 und Mönchengladbach sollen gesteigertes Interesse am U21-Nationalspieler haben. In Frankfurt sieht man das Interesse der Klubs (noch) relativ entspannt – immerhin besitzt der Kontrakt zwischen Sebastian Rode und dem Verein aus der Main-Metropole noch eine Gültigkeit bis zum Sommer 2014.

Den möchte Sportdirektor Bruno Hübner dennoch alsbald verlängern. Bis 2015 – möglicherweise noch ein Jahr länger. Diesbezügliche Gespräche laufen seit geraumer Zeit, sogar ein Vertragskonstrukt soll bereits schriftlich aufgesetzt worden sein. Einzig an der Forderung einer in Umfang und Höhe noch unklaren Ausstiegsklausel seitens des Beraters soll es noch haken. Der Verein würde mit dem 21-Jährigen gerne ohne eine derartige Klausel verlängern.

Vertragsverlängerung des Trainers hängt auch an der Personalie Rode

„Es wäre das Beste für uns, aber auch für ihn, wenn er länger bleiben würde. Hier hat er einen Trainer, der ihn weiterbringt, hier hat er einen großen Stellenwert“, unterstrich Hübner gegenüber op-online noch einmal die Wertigkeit seines Youngsters. Eintrachts Sportdirektor, der in Sachen Vertragsverlängerung „sehr optimistisch“ ist, weiß was an der Personalie Rode dranhängt.

Erst kürzlich machte Trainer Armin Veh seinen eigenen Verbleib (Vertrag läuft aus) u.a. von dieser Personalie abhängig. Der 51-jährige Fußballehrer kündigte an, einen personellen Ausverkauf und einen anschließenden Neubau der Mannschaft nicht mitzumachen. Dessen dürften sich sowohl Bruno Hübner als auch Vorstandschef Heribert Bruchhagen bewusst sein und dementsprechend zu Zugeständnissen in der Personalie Rode bereit sein.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 10. Oktober
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