Tauziehen: VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen kämpfen um Bernd Leno

Vfb StuttgartEigentlich war Bayer 04 Leverkusen vor der Saison davon ausgegangen, dass man auf der Torhüter-Position bestens besetzt ist. Doch der verletzungsbedingte Ausfall von Rene Adler zwang die Verantwortlichen des Vereins dazu, auf dieser Position tätig zu werden.

Schnell entschloss man sich, Bernd Leno vom VfB Stuttgart bis zum Winter auszuleihen. Der 19-Jährige gilt als großes Talent. Dieses konnte er sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League unter Beweis stellen, auch wenn er zuletzt in der Partie gegen den FC Valencia einen dicken Patzer fabrizierte. Daher scheint es nicht verwunderlich, dass die „Werkself“ den Spieler gerne verpflichten würde.

Das Pokern um Leno wird nun immer heißer. Am 31. Dezember endet das Leih-Geschäft mit Leverkusen. Eigentlich müsste Leno dann zurück zum VfB Stuttgart. Doch Bayer will ihn kaufen. Dem Vernehmen nach hat man dem Super-Talent einen Vertrag bis 2017 geboten. „Ich fühle mich in Leverkusen wohl und spüre das Vertrauen“, gibt Leno zu Protokoll. Der 19-Jährige hat beim VfB noch einen Vertrag bis 2014.

Zuletzt soll Bayer 04 rund sechs Millionen Euro geboten haben, doch wie die „Bild“-Zeitung berichtet, ist das den Schwaben eindeutig zu wenig. Daher schmetterte man das Angebot förmlich ab. „Ich kann bestätigen, dass sich Leverkusen gemeldet hat. Aber das Gespräch war schnell beendet“, so VfB-Sportdirektor Fredi Bobic gegenüber dem Blatt. Offenbar sind die Schwaben erst dazu bereit, über einen Transfer zu sprechen, wenn die angebotene Summe bei knapp 10 Millionen Euro liegt.

Bayer-Sportchef Rudi Völler drängt auf eine schnelle Entscheidung: „Es ist im Sinne aller Beteiligten, dass es eine schnelle Entscheidung gibt. Ich stehe im ständigen Kontakt zu Fredi Bobic.“ Auch Trainer Robin Dutt würde das Talent nur ungern ziehen lassen: „Ich wäre sehr froh, wenn er bleibt.“

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 10. November
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