VfB Stuttgart: Bayer 04 Leverkusen erhöht den Druck wegen Bernd Leno

Bayer LeverkusenDer Poker zwischen dem VfB Stuttgart und Bayer 04 Leverkusen um Torwarttalent Bernd Leno nimmt kein Ende. Auch wenn der Leihvertrag des 19-Jährigen am Ende des Jahres ausläuft, konnten beide Vereine noch keine Einigung erzielen. Nun erhöht Bayer den Druck auf die Schwaben.

„Bis Monatsende muss die Frage geklärt sein. Auch im Sinne von Bernd“, sagt Bayer-Boss Wolfgang Holzhäuser gegenüber der „Bild“-Zeitung. Das klingt schon nach einem Ultimatum. Leno, der für die Hinrunde ausgeliehen ist, muss am 1. Januar zum VfB zurückkehren. Zuletzt wurde darüber berichtet, dass die „Werkself“ dazu bereit ist, sechs Millionen Euro für Leno zu bezahlen. Doch der VfB will mehr, soll rund zehn Millionen Euro gefordert haben.

„Das Angebot hat uns nicht schwindelig gemacht. Da müssen wir noch verhandeln“, erklärt Stuttgarts Präsident Gerd E. Mäuser. „Das war unser finales Angebot. Irgendwo ist das Ende der Fahnenstange. Wir bieten einen Haufen Geld, fast grenzwertig für einen jungen Mann, der Anfang August noch in der 3. Liga war. Aber Bernd ist uns das viele Geld wert. Er will bei uns bleiben. Ich appelliere an die Vernunft des VfB“, schloss Holzhäuser eine Erhöhung des Angebots aus.

Wieviel der VfB tatsächlich haben möchte, ist offiziell nicht bekannt. Dass Leno für Bayer aber kein Schnäppchen werden dürfte, zeigte die Aussage Mäusers am Sonntag im SWR bei „Sport im Dritten“: „Wieviel hat Bayern für Manuel Neuer bezahlt? Über 20 Millionen Euro. Da muss man sich fragen: Ist Bernd Leno davon 90 Prozent wert, 50 Prozent oder weniger? Es ist ein schwieriger Fall, bei dem es im Moment die Tendenz gibt, Bernd zu halten.“

Leno selbst würde gerne bei Bayer bleiben. Gegenüber der „Bild“ betonte er nochmals seinen Wunsch: „Ich finde es toll, dass Leverkusen so viel Geld in mich investieren will. Ich fühle mich bei Bayer wohl und spüre das Vertrauen. Ich kann jetzt nur abwarten, was passiert.“

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 15. November
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