Weiterhin Krawalle in Fußballstadien

Police officers stand outside the Luigi Ferraris stadium during a clash with supporters of Serbia's soccer team after the suspension of the Euro 2012 qualifying soccer match against Italy in Genoa October 13, 2010. The match was abandoned on Tuesday with six minutes played after visiting fans threw flares on to the pitch and at rival supporters in a new bout of Serbian soccer violence. REUTERS/Stringer (ITALY - Tags: SPORT SOCCER CIVIL UNREST)THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS Die schweren Ausschreitung im abgebrochenen Länderspiel zwischen Italien und Serbien bleiben weiter das große Gesprächsthema. Das EM-Qualifikationsspiel in Italien musste schon nach sieben Minuten abgebrochen werden, nachdem Feuerwerkskörper auf den Rasen geschossen wurden und serbische Hooligans auf den Rängen randalierten. Zuvor war es schon zu massiven Ausschreitungen gekommen.

Erste Randalierer wurden nun in einem Schnellverfahren dem Richter vorgeführt. Die UEFA will mit massiven Strafen für ein Ausrufezeichen sorgen. Zudem dürfte sich eine Diskussion neu entfachen, die FIFA-Präsident Sepp Blatter schon seit Jahren forciert. Der Schweizer hat die Stehplätze als Grund für die ständigen Ausschreitung erkannt und fordert deshalb die Umwandlung in Sitzplätze.

An den Krawallen beim Länderspiel hätte diese Maßnahme nichts gebracht, da sich die Randalierer schon vor dem Stadion massiv formiert hatten. Auch vor dem Bundesligaspiel 1. FC Kaiserslautern gegen Eintracht Frankfurt an diesem Wochenende haben Frankfurter Ultras offen zur Gewalt aufgerufen.

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veröffentlicht von Andre Gierke am 14. Oktober
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