Werder Bremen: Abgang von Klaus Allofs nur noch eine Frage der Zeit

Nach 13 überwiegend erfolgreichen Jahren, die mit dem Double im Jahr 2004 sicherlich ihren Höhepunkt hatten, scheinen sich die Wege von Klaus Allofs und die des SV Werder Bremen in Kürze zu trennen. Der Manager wird seine Zelte an der Weser wohl schon in der kommenden Wochen abbrechen und zum VfL Wolfsburg wechseln.

Nachdem am Donnerstag erstmals vom Wolfsburger Interesse an dem 55 Jahre alten Ex-Nationalspieler berichtet wurde und Allofs darauf mit einem Dementi reagierte, hörten sich seine Aussagen am gestrigen Samstag rund um das Spiel des SV Werder beim FC Schalke 04 (1:2) schon ganz anders an: „Man kann die Dinge im Leben nicht so sagen. Im Fußball verändern sich die Dinge manchmal schnell“, so Allofs vor der Partie bei „Sky“, der damit mehr oder weniger deutlich zu verstehen gab, dass sich seine Zeit in Bremen dem Ende entgegen neigt.

Auch nach dem Spiel vermied Allofs ein klares Bekenntnis zum SV Werder und zeigte sich gegenüber dem „Kicker“ vielmehr genervt von den permanenten Fragen nach seiner persönlichen Zukunft: „Darüber zu spekulieren, ob so eine Aufgabe für mich interessant sein könnte, bringt uns jetzt nicht weiter. Ich bin 13 Jahre lang bei Werder, ich muss keine Bekenntnisse abgeben. Da kann man jetzt mal einen Punkt machen, mehr werde ich dazu nicht sagen.“

Nach Einschätzung der „Bild“, die man durchaus teilen kann, geht es wohl nur noch um die Höhe der Ablöse, die Wolfsburg für Allofs zu zahlen bereit ist, um den Manager aus seinem bis 2015 laufenden Vertrag freizukaufen. Von Seiten des Bremer Aufsichtsrates, dessen Vorsitzender Willi Lemke in der jüngeren Vergangenheit mit Allofs mehrfach über Kreuz lag, ist jedenfalls nicht damit zu rechnen, dass dem Wechsel ein Riegel vorgeschoben wird.

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veröffentlicht von Johannes K. am 11. November
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