WM und Geld Vergabe: Russland und Katar bekommen den Zuschlag

Am heutigen Nachmittag erstarrten alle Fußballfans, als die Vergabe der Wm 2018 und der Wm 2022 stattfand. Nachdem viele Kritiker Russland für ungeeignet hielten, da dort auch schon die Olympischen Sommerspiele 2016 veranstaltet werden und die EM 2012 in Polen und Ukraine ausgetragen wird, bekam Russland nun auch den Zuschlag für die WM 2018. Vor allem England war einer der top Kandidaten denen nichts anderes übrig blieb, als enttäuscht mit leeren Händen nach London zurückzukehren. Bei der ganzen Entscheidung bezog man sich jedoch auf ein Argument, welches durchaus zu vertreten sei. Anstatt dem Mutterland des Fußballs den Zuschlag zu geben, versucht die FIFA Russland zurück in die Phase des großen Fußballs zu führen. Russland versucht nachhaltig an die Zeiten des sowjetischen Fußballs anzuknüpfen. Dies „scheint“ nach einer akzeptablen Begründung.

Anders sieht es bei der Vergabe der Wm 2022 aus. Denn die nächste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten. Die Wm 2022 findet in Katar statt. Ein Land mitten in der Wüste und nicht größer als Hessen. Die Entscheidung einem so kleinen Land den Wm- Zuschlag zugeben, erscheint den Fußballfans wie ein schlechter Scherz. Die Geldgier der FIFA verursachte diese äußerst dumme Entscheidung. Katar hat keine Fußballgeschichte. Gerade mal 18 Profi Teams existieren in dem rund 1 Million Einwohner Staat im Nordosten am Persischen Golf. Schon vor der Entscheidung gingen Gerüchte von kommerziellen Aktionen der FIFA um sich. Diese sich wohl durch die WM 2022 bestätigen.

Für europäische Fußballfans wird es ein langer Weg, um diese Wm zu erblicken. Bei rund 50 Grad müssen die Fußballfans zeigen wie wichtig ihnen Fußball ist, denn auch die Stimmung und Fußballbegeisterung in Katar lässt zu wünschen übrig. Immerhin sollen alle Stadien auf klimatisierte 29° Grad gehalten werden.

Auch wenn viele Fußballfans sich ein anderes Land gewünscht haben, ist die Entscheidung gefallen und daran wird sich nichts ändern. Der schlechte Ruf der kommerziellen FIFA und der Ruf des gekauften Fußballs wird dadurch nunmehr weiter gestärkt. Der Bewerbungschef Scheich Mohammed bin Chalifa Al Thani verspricht „Wir werden Sie nicht enttäuschen. Wir sind bereit, Sie werden stolz sein“. Nun wird die Fußballwelt langsam Neuland betreten.

„Danke, dass Sie an uns glauben, an den Wandel glauben“, sagte Bewerbungschef Scheich Mohammed bin Chalifa Al Thani und kündigte an: „Wir werden Sie nicht enttäuschen. Wir sind bereit, Sie werden stolz sein – das verspreche ich Ihnen.“

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veröffentlicht von Igor am 02. Dezember
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